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Umzug – was ist zu beachten?
Alles Wichtige zur Invalidenversicherung
- beinbetont bilateralBeide Beine betroffen
- beinbetont unilateralEin Bein betroffen
- ganzer Körper betroffenGanzer Körper betroffen
- HemipareseEine Körperseite betroffen
- ElternEltern
Ein Umzug bringt viele offene Fragen mit sich, gerade wenn bei Cerebralparese IV-Leistungen laufen. Dieses Power-up zeigt dir, was bei einem Wohnsitzwechsel innerhalb der Schweiz gilt: Die bisherige IV-Stelle bleibt zuständig, bis das laufende Verfahren abgeschlossen ist. Beim Wegzug ins Ausland sieht es anders aus, wie die Beispiele von Lilly (Schweizer Pass), Luis (italienischer Pass) und Sarah (kolumbianischer Pass) zeigen: Je nach Staatsangehörigkeit und Zielland enden die IV-Leistungen für Hilfsmittel und Therapien unterschiedlich schnell, meist aber direkt mit der Abmeldung in der Schweiz. So weisst du frühzeitig, worauf du dich einstellen musst.
Du ziehst in einen anderen Kanton
Deine alte IV-Stelle bleibt zuständig.
Sie bearbeitet deinen Antrag fertig.Du ziehst ins Ausland
Dann ändert sich sehr viel.
Die Schweizer IV zahlt dann meistens nichts mehr.
Das gilt auch mit einem Schweizer Pass.Hilfsmittel und Therapien enden
Die IV zahlt im Ausland keine Hilfsmittel.
Sie zahlt im Ausland auch keine Therapien.
Das neue Land ist dann zuständig.3 Beispiele
Lilly hat einen Schweizer Pass.
Lilly zieht ins Ausland.
Die IV zahlt dann keine Hilfsmittel und Therapien mehr.Luis hat einen italienischen Pass.
Italien ist in der EU.
Die EU ist eine Gruppe von Ländern in Europa.
Für Renten gibt es dort manchmal besondere Regeln.
Hilfsmittel und Therapien zahlt aber das neue Land.Sarah hat einen kolumbianischen Pass.
Kolumbien hat mit der Schweiz keinen Vertrag zu diesem Thema.
Darum zahlt die IV gar nichts mehr, wenn Sarah wegzieht.
Die Familie muss sich selbst um Therapien und Hilfsmittel kümmern.Jedes Land hilft anders
Manche Länder helfen viel.
Andere Länder helfen fast nicht.
Informiere dich vor dem Umzug.Frag vorher nach
Ein Umzug ins Ausland ist eine grosse Sache.
Sprich vorher mit einer Beratungs-Stelle.
Die Beratung ist kostenlos.