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IV Ablehnung – was nun?
Mein Kind, die IV und wir

- beinbetont bilateralBeide Beine betroffen
- beinbetont unilateralEin Bein betroffen
- ganzer Körper betroffenGanzer Körper betroffen
- HemipareseEine Körperseite betroffen
- ElternEltern
Eine Ablehnung der IV fühlt sich oft an wie eine persönliche Zurückweisung, dabei ist sie meist nur eine formale Prüfung gesetzlicher Kriterien. In diesem Power-up lernst du am Beispiel von Cindy (Elektrorollstuhl) und Sandro (Wassertherapie), wie du auf einen ablehnenden Vorbescheid richtig reagierst und innert 30 Tagen einen fundierten Einwand einreichst. Du erfährst, worauf es bei Hilfsmitteln und bei Therapien unterschiedlich ankommt, und wie dich das Behandlungsteam mit einer ärztlichen Begründung unterstützen kann. Ausserdem zeigt das Power-up, welche Anlaufstellen wie Pro Infirmis, Procap oder die Stiftung Cerebral euch zur Seite stehen, wenn es doch nicht weitergeht.
Dieses Power-up ist für Eltern.
Er handelt von einer Ablehnung durch die IV.Was ist eine Ablehnung?
Manchmal sagt die IV Nein zu einem Antrag.
Zum Beispiel Nein zu einem Elektro-Rollstuhl.
Oder Nein zu einer Therapie.Das fühlt sich oft ungerecht an.
Aber wichtig: Die Ablehnung ist kein Urteil über dein Kind.
Sie ist auch kein Urteil über dich als Eltern.
Die IV prüft nur die Regeln im Gesetz.Was kannst du tun?
Du hast 30 Tage Zeit.
In dieser Zeit kannst du Einspruch erheben.
Das heisst: Du schreibst der IV, warum du anderer Meinung bist.Hol dir Hilfe
Sprich mit dem Arzt oder der Ärztin deines Kindes.
Sprich mit der Therapeutin oder dem Therapeuten.
Sie können der IV genau erklären, warum dein Kind das Hilfsmittel oder die Therapie braucht.Gibt es einen Unterschied?
Ja. Bei einem Hilfsmittel wie einem Rollstuhl geht es um die Frage: Reicht ein einfaches Modell?
Bei einer Therapie geht es um die Frage: Ist das eine Aufgabe der IV, oder der Krankenkasse?Wenn es weiterhin schwierig ist
Manchmal hilft ein Einspruch nicht sofort weiter. Dann gibt es andere Wege.
Die Sozialberatung im Spital kann dir helfen.
Organisationen wie Pro Infirmis, Procap oder die Stiftung Cerebral unterstützen Familien.
Sie beraten dich, oder sie helfen sogar bei der Bezahlung.Das Wichtigste
Eine Ablehnung ist kein Ende.
Sie ist oft nur eine Station auf dem Weg.
Gib nicht auf.